Der BeteiligungsTalk zum Thema Adultismus im Kita-Alltag mit Prof. Dr. Katharina Gerarts und Lisa Wiertelorz findet am 28. Oktober online von 14.00-15.00 Uhr auf deutscher Lautsprache statt.
Katharina Gerarts und Lisa Wiertelorz geben einen kompakten Einblick in die zentralen Thesen ihres Buches “Adultismus im Kita-Alltag. Über Macht, Kinderrechte und echte Partizipation”:
● Was ist Adultismus – und warum blebit er so oft unsichtbar?
● Der Unterschied zwischen instruktiver und destruktiver Macht im pädagogischen Alltag
● Warum ist die UN-Kinderrechtskonvention mehr als ein abstraktes Rahmendokument und warum ist sie ein wichtiges Instrument im Umgang mit Adultismus?
● Wie kann aus gut gemeinten Ritualen echte Partizipation werden – und woran erkennt man den Unterschied
Der Talk richtet sich an alle, die im weitesten Sinne mit Kindern arbeiten oder sich für kinderrechtsorientierte Pädagogik interessieren: pädagogische Fachkräfte, Studierende der (Kindheits-)Pädagogik und Sozialen Arbeit, Lehrende und alle, die ihre eigene Haltung gegenüber Kindern einmal von außen betrachten möchten. Es braucht keine Vorkenntnisse – nur Offenheit für einen kritischen Blick auf vermeintlich selbstverständliche Alltagssituationen.
Katharina Gerarts ist Professorin für Kindheitspädagogik und Soziale Arbeit an der IU, Internationale Hochschule. Gerechtes Aufwachsen, Gerechtigkeit zwischen den Generationen und das Wohlbefinden junger Menschen sowie ihre Mitbestimmung in allen sie betreffenden Belangen sind für sie zentrale Themen. Dazu arbeitet sie wissenschaftlich, praktisch und advokatorisch und bringt eine breit gefächerte berufliche Expertise in Wissenschaft, Kinder- und Jugendhilfe, Stiftungs- und Vereinswesen sowie politischen Kontexten mit.
Lisa Wiertelorz ist staatlich anerkannte Kindheitspädagogin. Sie verfügt über mehrjährige berufliche Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Kindern und Familien und ist aktuell als pädagogische Fachkraft sowie Leitung einer sechsgruppigen Kindertagesstätte tätig. Ihre pädagogischen Schwerpunkte liegen in der Reflexion, der Stärkung der Kinderrechte, der Partizipation im Kita-Alltag sowie in der kritischen Auseinandersetzung mit Machtverhältnissen.


