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Franziska Breitfeld ist neue Geschäftsführerin

Seit 1. Januar 2022 ist Franziska Breitfeld die neue Geschäftsführerin des Netzwerks Kinderrechte. Sie wird gemeinsam mit dem Team der Geschäftsstelle das Netzwerk Kinderrechte stärken, die Kinderrechte in Deutschland bekannter machen und deren Umsetzung im Blick behalten.

Franziska Breitfeld hat in Berlin, Leuven und London Rechtswissenschaften mit Schwerpunkt Rechtspolitik und Rechtsgestaltung (Staatsexamen) sowie Childhood Studies and Children´s Rights (M.A.) studiert. Nach einem entwicklungspolitischen Freiwilligendienst in Tansania und dem Rechtsreferendariat mit Schwerpunkt Kinderschutz und Familienrecht arbeitete sie viele Jahre als Referentin für Gewaltschutz und Recht bei einer Kinderrechtsorganisation und leitete seit 2019 das Forschungs- und Fortbildungszentrum KindgeRecht. Sie ist zudem zertifizierte Verfahrensbeiständin und Dozentin an der Alice Salomon Hochschule Berlin.

Was treibt Dich an?

Überzeugung. Ich denke, wenn wir mit Leidenschaft arbeiten und uns immer daran erinnern, warum wir es tun, kann uns diese Why-power stets voran bringen.

Was bringt dich aus der Fassung?

Diskriminierung und Paternalismus machen mich wütend. Aber ich bin Potenzialistin, ich suche immer nach Etwas, das sich anpacken und verändern lässt. Aus vielen negativen Dingen oder Situationen lässt sich doch noch etwas herausholen. Einen Versuch ist es immer wert.

Was bedeutet gute Führung für Dich?

Als Leiterin habe ich neben inhaltlichen und haushalterischen Fragen auch Verantwortung für die Mitarbeiter:innen. Diese Aufgabe erfüllt mich sehr, denn ich trage nicht nur gern Verantwortung, treffe Entscheidungen und gebe mein Wissen weiter. Besondern liegt es mir, Menschen dazu zu motivieren Projekte anzugehen, das Beste aus sich herauszuholen und so gemeinsam erfolgreich zu sein. Gute Führung bedeutet für mich, um es mit Herrmann Simon zu sagen, „Andere groß zu machen, nicht andere klein zu machen.“ Als Geschäftsführerin sehe ich mich als Teil des Teams, ich lege Wert auf Dialog und einen (selbst-)reflektierten, wertschätzenden Umgang. Ich gebe meinen Kolleg:innen Raum, um sich mit voller Kraft und Begeisterung einzubringen und ich kann versichern, dass auch ich selbst stets mit Tatendrang und Leidenschaft arbeiten werde.

Was ist das Besondere an der Arbeit für und in einem Netzwerk wie der National Coalition Deutschland?

Niemand ist eine Insel. Ein starkes Team wird noch erfolgreicher durch ein breites, gut gepflegtes Netzwerk, denn dieses ermöglicht nicht nur den Austausch und vermittelt Erkenntnisse und Unterstützung, es ermöglicht auch, von den Erfahrungen Anderer zu profitieren, Zugang zu erhalten und gemeinsam mit einer Stimme zu sprechen, um so Gewicht und (politisches) Gehör zu erlangen. Das Geben und Nehmen in einem Netzwerk ist für mich Grundlage meiner Arbeit, es hat mir immer geholfen, richtige Antworten zu geben und wichtige Fragen zu stellen. Kindheiten sind komplex und ebenso vielfältig sollten auch die Blickwinkel sein, aus denen wir sie betrachten, um ihnen am besten gerecht zu werden. Die Arbeit für und mit Kindern ist für mich mehr als ein Beruf, sie ist Teil meiner Identität und ich freue mich, in einem Netzwerk zu arbeiten, das meine Überzeugungen teilt.

Wer oder was hat dich zuletzt inspiriert?

Meine Kinder inspirieren mich jeden Tag, lassen mich staunen, lachen und geben mir das Gefühl, dass die Welt mit den nächsten Generationen in guten Händen ist. Jetzt und in Zukunft.

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