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Mit Rat und Tat an unserer Seite

Am 15./16. März 2018 wurde der neue Beirat vom erweiterten Vorstand der National Coalition für die Arbeitsperiode 2018 bis 2020 bestätigt. Die Konstituiernde Sitzung findet am 27. September 2018 statt.

Wir sind sehr froh, dass es gelungen ist, die folgenden kompetenten Persönlichkeiten für eine Mitarbeit im Beirat gewinnen zu können und möchten sie hier kurz vorstellen. Wir freuen uns bereits auf eine gute und spannende Zusammenarbeit.

Ganz herzlich danken möchten wir auch unseren vorherigen Beiratsmitgliedern, Prof. Dr. Ute Thyen und Prof. Dr. Lothar Krappmann für ihre Mitarbeit im Beirat in der vorherigen Arbeitsperiode.

Prof. Dr. Katharina Gerarts

Gerarts, Prof. Dr. phil. Katharina ist Diplom-Pädagogin, qualitative Kindheitsforscherin und Professorin für Kindheitspädagogik an der Evangelischen Hochschule in Darmstadt. Mehrere Jahre war sie als Senior-Researcher for Children Studies und Head of Research am World Vision Institut tätig, der Forschungseinrichtung des internationalen Kinderhilfswerks. Ihre Lehr- und Forschungsschwerpunkte sind: Kinderrechte und Kinderpolitik, Kindheitsforschung und ihre Methoden, Child-Well-Being, Partizipation und Teilhabe von Kindern sowie Kinder in der generationalen Ordnung. Katharina Gerarts ist außerdem ehrenamtliche Beauftragte der hessischen Landesregierung für Kinder- und Jugendrechte. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration.

Dr. Ibrahim Kanalan

Ibrahim Kanalan studierte Rechtswissenschaft an der Freien Universität Berlin und promovierte zu sozialen Menschenrechten an der Universität Bremen. Er war zwischen 2011 und 2014 Lehrbeauftragter an der Freien Universität für European Master in Childhood Studies and Children’s Rights und nach dem zweiten Staatsexamen freier Mitarbeiter in verschiedenen Anwaltskanzleien in Berlin. Ibrahim Kanalan setzt sich seit 2001 für Rechte von Geflüchteten, Migrantinnen und Migranten sowie für Kinder ein, insbesondere für Flüchtlingskinder. Er war Gründungsmitglied der Initiative Jugendliche ohne Grenzen (JoG), Vorstandmitglied vom Flüchtlingsrat Berlin (2008-2015) und Mitglied des Landesbeirats Berlin für Integrations- und Migrationsfragen (2012-2015). Seit April 2015 arbeitet er am Centre for Human Rights Erlangen-Nürnberg sowie am Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Völkerrecht an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte umfassen unter anderem Internationalen Menschenrechtsschutz, insbesondere soziale Menschenrechte, Migrations- und Flüchtlingsrecht sowie Sozialrecht. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.humanrights-centre.fau.de/person/ibrahim-kanalan/

Heiko Kauffmann

Heiko Kauffmann ist Diplompädagoge, Sozialwissenschaftler und Publizist. Seit seinen Studienzeiten ist er in sozialen Netzwerken der Menschenrechts- und Friedensarbeit aktiv. Er war Vorstandsmitglied von Amnesty international (1972 – 74) und Inlandsreferent von terre des hommes Deutschland e.V. (1979 – 94). Des Weiteren ist er Mitbegründer, ehem. Vorstandsmitglied und langjähriger Sprecher von PRO ASYL (1994 – 2002). Seit über 20 Jahren arbeitet er im DISS (Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung). Seine Arbeits – und Publikationsschwerpunkte umfassen: Migrations – und Asylpolitik, Kinder- und Menschenrechte, Friedens – und Entwicklungspolitik. Zuletzt: „Schande über Dich, Europa“ in „DISS- Journal“ (09/2017); „Die Opfer Europas und die Verantwortung der Staaten“ in: Neues Deutschland, (10. Juli 2017). Weitere Informationen zu seiner Arbeit bei Pro Asyl finden sie hier.

Prof. Dr. Manfred Liebel (stellv. Vorsitzender)

Manfred Liebel ist Soziologe und Sozialpädagoge. Er war bis 2005 als Professor für Soziologie an der TU Berlin tätig, hat von 2007 bis 2016 den von ihm mitgegründeten weiterbildenden Masterstudiengang „Childhood Studies and Children’s Rights“ an der FU Berlin geleitet und ist heute Schirmherr des gleichnamigen Studiengangs an der FH Potsdam. Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte umfassen: Kinderrechte, Kinderinteressenvertretung, Kinderarbeit, interkulturelle und internationale Studien zu Kindheiten und Jugenden sowie zu sozialen Bewegungen von Kindern und Jugendlichen, Postkoloniale Studien. Weiterführende Informationen sowie eine aktuelle Liste seiner Publikationen finden Sie auf der Webseite der FH Potsdam.

Prof. Dr. Claudia Lohrenscheidt (Vorsitzende)

Claudia Lohrenscheit ist Erziehungswissenschaftlerin und interkulturelle Pädagogin. Sie war zehn Jahre lang Leiterin der Abteilung Menschenrechtsbildung am Deutschen Institut für Menschenrechte in Berlin und ist aktuell Professorin für internationale Soziale Arbeit und Menschenrechte an der Hochschule für angewandte Wissenschaften, Coburg. Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte umfassen: Kinderrechte, das Recht auf Bildung, Geschlechtergerechtigkeit, Diversity und Inklusion. Weiterführende Informationen sowie eine aktuelle Liste ihrer Publikationen finden sich auf der Webseite der Hochschule Coburg.

Philip Meade

Philip Meade arbeitet an der Schnittstelle von Theorie und Praxis, als Kinderrechts-Beauftragter in der Jugendhilfe. Er ist Diplom-Sozialpädagoge und hat den Kinderrechte-Master, damals noch an der FU-Berlin (jetzt an der FH Potsdam) abgeschlossen wo er inzwischen als Dozent tätig ist. Seit 2009 ist er beim Jugendhilfeverein Kompaxx e.V. angestellt (siehe www.kinderrechte.kompaxx.de). In der Funktion des Kinderrechts-Beauftragten bildet er beispielsweise Fachkräfte fort, baut Beteiligungs- und Beschwerdeverfahren gemeinsam mit Adressatinnen und Adressaten sowie Kolleginnen und Kollegen auf oder führt Empowerment-Projekte mit Kindern und Jugendlichen durch. Des Weiteren hat er 2005 den Verein „ProNATs e.V. zur Unterstützung arbeitender Kinder“ mitgegründet, der Kontakte zu den Bewegungen arbeitender Kinder in Afrika, Asien und Lateinamerika pflegt (siehe www.pronats.de).

Dr. Lore Maria Peschel-Gutzeit

Dr. iur. Lore Maria Peschel-Gutzeit hat Rechtswissenschaften in Hamburg und Freiburg i. Br. studiert. Danach arbeitete sie als Rechtsanwältin in Freiburg i. Br. und als Richterin in Hamburg. Zuletzt war sie Senatspräsidentin am Hanseatischen Oberlandesgericht und hatte Lehraufträge an der Universität Hamburg und der Freien Universität Berlin. Sie war Senatorin für Justiz in Hamburg (1991-1993 und 1997-2001) und in Berlin (1994-1997). Des Weiteren war sie Mitglied der Verfassungskommission von Bundestag und Bundesrat (1992-1994), Vorsitzende des Rechtsausschusses des Bundesrats (1991-2001), Bundesvorsitzende des Deutschen Juristinnenbundes (1977-1981) und Vorsitzende diverser Kommissionen des djb, u.a. der Familienrechtskommission. Seit 1976 ist sie Mitglied und Kuratoriumsvorsitzende der Deutschen Liga für das Kind, heute Ehrenpräsidentin. Seit 2002 arbeitet sie als Rechtsanwältin in Berlin und ist spezialisiert auf Erb- und Familienrecht. Seit 1975 ist sie Kommentatorin im BGB „Staudinger“ und Autorin des Buches „Selbstverständlich gleichberechtigt: Eine autobiographische Zeitgeschichte". Weitere Informationen finden Sie hier.

Dr. med Sigrid Peter

Sigrid Peter ist Ärztin für Kinderheilkunde und Jugendmedizin. Nach Tätigkeit in den Universitätskliniken Düsseldorf, Berlin und Hamburg ist sie seit 1998 in Berlin in der ambulanten Pädiatrie tätig. Seit 2015 vertritt sie den Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte als Vizepräsidentin in Berlin. Ihre Hauptthemen sind Kinderrechte, Kinderschutz, gesundes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen und bestmögliche gesundheitliche Versorgung aller Kinder.

Prof. Dr. Beate Rudolf

Prof. Dr. iur. Beate Rudolf ist seit Januar 2010 Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte. Zuvor lehrte sie als Juniorprofessorin für Öffentliches Recht und Gleichstellungsrecht am Fachbereich Rechtswissenschaft der Freien Universität Berlin und leitete das Teilprojekt „Völkerrechtliche Vorgaben für Governance in schwachen und zerfallenden Staaten“ im Sonderforschungsbereich „Governance in Räumen begrenzter Staatlichkeit“. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Grund- und Menschenrechte sowie Staatsstrukturprinzipien nach Völkerrecht, Europarecht und deutschem Verfassungsrecht sowie in rechtsvergleichender Perspektive. Ihre über zwanzigjährige Tätigkeit in Forschung und Lehre auf diesen Gebieten (an den Universitäten Bonn, Düsseldorf, der Tulane Law School in New Orleans sowie der Freien Universität Berlin) ergänzte sie durch praktische Erfahrungen in der Menschenrechtsarbeit, unter anderem während des Referendariats im Direktorat für Menschenrechte des Europarats, als Vertreterin von Beschwerdeführern vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte sowie in langjähriger ehrenamtlicher Arbeit innerhalb des Deutschen Juristinnenbundes und der European Women Lawyers Association, deren Vizepräsidentin sie bis Ende 2011 war. Seit März 2016 ist sie Vorsitzende der Global Alliance of National Human Rights Institutions (GANHRI), des Weltverbands der Nationalen Menschenrechtsinstitutionen.

Nuray Sülü

Nuray Sülü ist Pädagogin, Kinderschutzfachkraft und systemische Beraterin. Seit 16 Jahren arbeitet sie als Kinderanwältin Bibi Buntstrumpf in Herne. Als Bibi Buntstrumpf steht sie Kindern und Jugendlichen bei Problemen zur Seite und hilft ihnen ihre Ideen und Wünsche umzusetzen. Zu ihren Aufgaben gehört es unter anderem Kinder über ihre Rechte aufzuklären, dazu besucht sie Schulklassen und bietet anschließend Kindersprechstunden an. Ihr größtes Anliegen dabei ist die Aufklärungsarbeit für Kinderrechte.

Prof. Dr. Sabine Walper

Prof. Dr. Sabine Walper, Diplom-Psychologin und Professorin für Allgemeine Pädagogik mit dem Schwerpunkt Jugendforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München, ist seit 2012 Forschungsdirektorin am Deutschen Jugendinstitut e.V. in München. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Familienforschung und Entwicklungspsychologie. Sie ist Präsidentin der Deutschen Liga für das Kind und Mitglied in diversen Beiräten, u.a. im Wissenschaftlichen Beirat für Familienfragen am BMFSFJ und im Beirat des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs. Weitere Informationen zu Projekten und Publikationen finden sich auf der Webseite vom Deutschen Jugendinstitut.

Prof. Dr. Claudia Wiesemann

Prof. Dr. med. Claudia Wiesemann ist Direktorin des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin an der Universitätsmedizin Göttingen und Stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Ethikrats. Sie hat Medizin, Philosophie und Geschichte studiert und sich an der Universität Erlangen-Nürnberg für Geschichte und Ethik der Medizin habilitiert. Von 2010 bis 2016 war sie Mitglied der Zentralen Ethikkommission bei der Bundesärztekammer (ZEKO) und von 2002-2012 Präsidentin der Akademie für Ethik in der Medizin. Claudia Wiesemann forscht und lehrt zur Philosophie der Kindheit und zu Kinderrechten in der Medizin, zur Ethik der menschlichen Fortpflanzung und der Familie sowie zu Fragen von Geschlecht und Identität im Kontext der Medizin. Informationen zu Publikationen und Forschung finden sich auf der Seite der Universität Göttingen.

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