BeteiligungUN-Dialog

Interview mit Paula Meyer zum „Erklärvideo“ zum UN-Dialog

Paula Meyer ist 17 Jahre alt und kommt aus München. Durch ihre Tätigkeit als Jugendleiterin und ihr Mitwirken in verschiedenen Gremien der Evangelischen Jugend wurde Paula Meyer für die Mitarbeit im Erasmus+ Projekt der Kinderrechte Netzwerke miteinbezogen. Durch ihr ehrenamtliches Engagement kommt sie mit unterschiedlichsten Kindern zusammen und bearbeitet viele Themen, die relevant für Kinder und Jugendliche sind. Wir bedanken uns bei Paula für das Interview und dass wir ihr Erklärvideo zum UN-Dialog hier zeigen dürfen.

Interview mit Paula Meyer

Link zum Video zum UN-Dialog

NC: Liebe Paula, im Rahmen eines Erasmus+ Projektes haben wir gemeinsam mit den Ländern Österreich und der Schweiz bei verschiedenen Arbeitstreffen diskutiert, wie Kinder und Jugendliche in der Arbeit einer National Coalition sinnvoll beteiligt werden können. Thema war auch, wie Kinder und Jugendliche ihre Sichtweisen sinnvoll im Rahmen der UN-Berichterstattung vor dem UN-Ausschuss einbringen können und wie das Setting vor Ort gestaltet werden sollte, damit sich Kinder und Jugendliche wohl und ernstgenommen fühlen. Hierzu haben wir auch mit den Mitgliedern des UN-Ausschusses diskutiert.

NC: Welche Punkte in der Diskussion waren Euch sechs am Projekt beteiligten Jugendlichen besonders wichtig?

Besonders wichtig war uns, dass wir Jugendlichen direkt mit einbezogen wurden, da es um Themen geht die uns direkt betreffen. Die Erwachsenen die am Projekt beteiligt waren, sowie die Ausschussmitglieder haben uns gespannt und interessiert zugehört. Wir konnten unsere Anliegen individuell einbringen und haben viel Neues dazugelernt. Was die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen angeht ist es uns ein großes Anliegen, dass die Zusammentreffen dem entsprechend gestaltet werden. Das heißt, es braucht eine kinder- und jugendfreundliche Atmosphäre damit, sich die Teilnehmerinnen und -teilnehmer wohl fühlen und besser einbringen können. Besonders wollten wir neue Möglichkeiten des Mitwirkens zeigen. Formate wie solche Kurzvideos, Zeichnungen und andere kreative Mitteilungsmöglichkeiten sollten gerade heutzutage berücksichtigt werden. Somit müssen Kinder und Jugendliche nicht zwingend nach Genf zum Kinderrechtsauschuss reisen. Ihre Stimme kann auch auf andere Weise Gehör finden.

NC: Was gab für Euch den Impuls ein ‚Erklärvideo‘ zum UN-Dialog zu machen? Ist ja erst mal ein ganz abstraktes Thema….

Der UN-Kinderrechtsprozess ist sehr komplex. Es fiel uns nicht sehr leicht ihn zu verstehen. Das ist sehr schade, denn bei diesem Prozess geht es ja gerade um die Rechte von Kindern! Deshalb haben wir nach einer Möglichkeit gesucht diesen Ablauf einfach und auf eine andere Art und Weise darzustellen. Kurzfilme werden immer beliebter und es ist ein gutes Mittel um Informationen verständlich anderen näher zu bringen. Wir haben uns deswegen entschieden ein Erklärvideo zu machen.

NC: Wie ist der Film entstanden und was wünscht Du dir, was er bewirken sollte?

Den Film habe ich kreiert, da ich zuvor schon öfters Kurzfilme gedreht und geschnitten habe. Deswegen habe ich mich dessen angenommen. Ich hoffe, dass dieses Video Erwachsene dazu motiviert und inspiriert Kindern und Jugendliche komplexere Themen die sie betreffen auf neuen Wegen näher zu bringen. Außerdem hoffe ich, dass durch dieses Video mehr junge Menschen von ihren Rechten erfahren, aufmerksam werden und sich auch für ihre Rechten einsetzen wollen.

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