Ziel des Vorhabens war die Erhöhung der Wahlbeteiligung, insbesondere unter den 16- bis 18-jährigen Erstwähler*innen, bei der Oberbürgermeister*innenwahl in Freiburg 2026 . Durch eine niedrigschwellige, verständliche und zugleich attraktive Informationsvermittlung zum Wahlablauf, zu den kandidierenden Personen, zu kommunalpolitischen Inhalten sowie zu jugendrelevanten Themen sollten Jugendliche zur aktiven Teilnahme am demokratischen Prozess motiviert und in ihrer politischen Urteils- und Handlungskompetenz gestärkt werden. Zur Erreichung dieses Ziels wurden sowohl digitale Formate (u. a. Social-Media-Kanäle wie Instagram sowie eine jugendgerechte Informationswebsite) als auch analoge, partizipative und leicht zugängliche Angebote entwickelt und durchgeführt. Diese Maßnahmen dienten insbesondere der Ansprache von Jugendlichen, die bislang nur in geringem Maße mit politischen Prozessen und Themen in Berührung gekommen sind. Ein Schwerpunkt des Projekts lag auf der Stärkung der demokratischen Resilienz Jugendlicher. Hierzu zählen insbesondere die Sensibilisierung für den Einfluss sozialer und digitaler Medien auf die Meinungsbildung sowie die Befähigung zur kritischen Einordnung medialer Inhalte. Jugendliche sollten in die Lage versetzt werden, extremistische Narrative zu erkennen, diesen aktiv entgegenzutreten und sich für demokratische Werte und gesellschaftlichen Zusammenhalt einzusetzen. Des Weiteren sollten befähigt werden, ihre Anliegen und Perspektiven in einer Gesellschaft, in der ihre Interessen häufig unterrepräsentiert sind, sichtbar zu machen und sich aktiv einzubringen. Hierzu erhielten Jugendliche die Möglichkeit, ihre Forderungen und Perspektiven unmittelbar an die Kandidierenden zu adressieren. Durch eine Abfrage ihrer wichtigsten Anliegen an den/ die neue Oberbürgermeister*in, die natürlich nach der Wahl übergeben werden wurde diese Ziel in die Praxis übertragen. Parallel wurden die jugendpolitischen Positionen der Kandidierenden systematisch erfasst, ausgewertet und in transparenter, jugendgerechter Form (auf der Website und in Social Media) veröffentlicht. Durch direkte Begegnungen und Austauschformate mit den Kandidierenden (Online und Offline) wurde die politische Selbstwirksamkeit junger Menschen gestärkt und ihr Vertrauen in demokratische Prozesse gefördert.

Wählen16plus
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Träger/Organisation: Jugendbüro im Jugendbildungswerk e.V.
Ort/Region: Freiburg
Altersgruppen:
- Jugendliche (ca. 13–18 Jahre)

