Im Rahmen meiner Masterarbeit führe ich eine qualitative Fallstudie innerhalb der Kindertageseinrichtung “Kinderhaus Regenbogen” in Meiningen (Thüringen) durch. Diese Abschlussarbeit wird von Frau Prof.in Dr.in Claudia Lohrenscheit an der HAW Coburg betreut. In meiner Masterarbeit gehe ich der folgenden Untersuchungsfrage nach: “In welcher Form wird innerhalb der Kindertageseinrichtung Kinderhaus Regenbogen in der Stadt Meiningen (Thüringen) frühpädagogische Demokratiebildung in Form von Partizipationserleben auf Seiten der Kinder aus dem Ü3-Bereich ermöglicht?”. Zur Beantwortung dieser Frage habe ich leitfadengestützte Interviews mit verschiedenen Kindergartenakteur:innen durchgeführt: Insgesamt mit sechs Mitgliedern des Kinderrats (der Leitfaden wurde von der Ethikkommission der HAW Coburg genehmigt), mit vier Ü3-Gruppenfachkräften, einer Kinderrat-Fachkraft und einer Leitungskraft vom Kinderhaus Regenbogen. Basierend auf den gewonnenen Daten und dem Abgleich dieser mit der wissenschaftlichen Literatur im Theorieteil formuliere ich einrichtungsspezifische Handlungsempfehlungen, die dazu beitragen sollen, dass sich das Kinderhaus Regenbogen noch stärker auf den Weg zu einer Einrichtung begeben kann, um Kinder auf ihre Rolle in einer Demokratie vorzubereiten. Für die Handlungsempfehlungen und für eine stärker auf Partizipation ausgerichtete Entwicklung des Kinderhauses hat sich die Einrichtung offen gezeigt. Bis September 2026 wird meine Masterarbeit fertiggestellt sein. Sollten Sie noch Fragen zu meinem Untersuchungsprojekt haben, erreichen Sie mich per E-Mail unter: henning.doelker@stud.hs-coburg.de
Wie werden/wurden Kinder und Jugendliche beteiligt?
Im Rahmen meines Untersuchungsprojekts wurden die Kindergartenkinder im Alter von fünf bis sechs Jahren dahingehend beteiligt, dass diese Kindervertreter:innen ihre eigene Wahrnehmung äußern durften, wie stark sie in ihrem Kindergartenalltag Beteiligung erfahren. Im Kinderhaus Regenbogen selbst erfahren die Kinder Beteiligung auf der formalpartizipatorischen Ebene durch das regelmäßige Tagen eines Kinderrats, der aus gewählten Kindermitgliedern besteht. Auch im Gruppenalltag erfahren die Kinder punktuell Beteiligung.


